TH Köln

Master Digital Sciences

Documents for Study Program Accreditation

Module »Spezielle Gebiete der Mensch-Computer-Interaktion« (SGMCI)

Organizational Details

Responsible for the module
Prof. Dr. Heinrich Klocke (Faculty F10)
Language
German
Offered in
Summer Semester (Duration 1 Semester)
Location
Campus Gummersbach, or remote
Number of participants
minimum 4, maximum 20
Precondition
none
Recommendation
Grundlagen der Künstlichen Intelligenz, Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion, insbesondere menschliche Wahrnehmung und menschliches Schließen
ECTS
6
Effort
Total effort 180h
Total contact time
72h (36h seminar / 36h exercise)
Time for self-learning
108h
Exam
Expert talk in conjunction with a scientific paper (during semester) and a presentation
Competences taught by the module
Develop Visions, Analyze Domains, Model Systems
General criteria covered by the module
Interdisciplinarity, Digitization

Mapping to Focus Areas

Below, you find the module's mapping to the study program's focus areas. This is done as a contribution to all relevant focus areas (in ECTS, and content-wise). This is also relevant for setting the module in relation to other modules, and tells to what extent the module might be part of other study programs.

Focus Area ECTS (prop.) Module Contribution to Focus Area
Architecting and Coding Software 1

Die Studierenden sollen in der Lage sein, die Bedeutung und Auswirkung von Gebrauchstauglichkeit und Nutzungserlebnis als zentrale Anforderung/Bedingung an ein erfolgreiches Software-Produkt in einem interdisziplinären Team überzeugend darzustellen und die Entwicklung Ziel- und Mensch-orientiert u.a. durch Usability-Tests zu begleiten.

Acting Responsibly 1

Die Ergebnisse der Evaluation werden für die Zielgruppe Softwareentwicklerinnen als Bericht aufbereitet. Der Bericht soll es dabei ermöglichen, dass ein Team aus Softwareentwicklerinnen die Ergebnisse möglichst effektiv, effizient und zufriedenstellend zu konkreten Realisierungen im Produkt überführen kann.

Designing Innovations and Products 4

Die Studierenden sollen in der Lage sein, als Fachexpert*innen zur Thematik Usability und User Experience Testing im Rahmen eines Softwareentwicklungsprojekts aufzutreten. Usability- und User-Experience-Kompetenzen sollen geschult werden, um entsprechende Techniken und Methoden zu bewerten, zu adaptieren, zu vergleichen und in einem neuen Kontext einzusetzen.

Learning Outcome

  • Verstehen der Mechanismen, die beim Menschen für induktives und deduktives Schließen als Grundlage für Handlungen und Entscheidungen verantwortlich sind
  • kognitiv-psychologische Grundlagen des menschlichen Lernens und Verhaltens
  • Überblick über die in klassischen Planungs- und Entscheidungsumgebungen verwendeten Formalismen und Algorithmen
  • Kennlernen und Verstehen verschiedener formaler Theorien und Konzepte des Lernens.

Module Content

SGMCI verfolgt das Ziel, die theoretischen Kenntnisse der “Mensch Computer Interaktion” aus dem Bachelor-Studium durch praktische Erfahrungen auszubauen. Gleichzeitig vermittelt die Veranstaltung Ansätze, die das nutzer*innenzentrierte Design auf einer Metaebene für die Konzeption und Planung der Lösungsfindung einer konkreten Problemstellung einsetzt.

Die Studierenden sollen hierbei nicht nur die Perspektive der Literatur einnehmen, sondern insbesondere eine pragmatische, situative Perspektive auf die Evaluation entwickeln, die den Mehrwert einer Usability Evaluation erkennt, jedoch auch kritisch den Aufwand der Evaluation bewertet. Dies orientiert sich an einem “Design the Design Process” Ansatz nach Jonas Löwgren und Eric Stolterman:

„A thoughtful designer knows that almost nothing is given or true when it comes to what and how to design. It is also obvious that the complexity of the process demands conceptual clarity from the designer. The thoughtful position is to view the whole situation as a design task: to design the design process.“ (Löwgren, Jonas; Stoltermann, Eric: Thoughtful Interaction Design: A Design Perspective on Information Technology)

Forms of Teaching and Learning

Die Studierenden erfahren, wie ein Projekt im Bereich des Softwareengineerings als komplexe Problemstellung betrachtet werden kann. Hierbei werden sie eine exemplarische Problemstellung (die Usability Evaluation eines Softwareproduktes) durch den Einsatz von Techniken und Methoden aus dem Design zu einer konkreten Lösung überführen. Dies beinhaltet das Verständnis des individuellen Projektkontexts, das Identifizieren von Anforderungen, die zu einer erfolgreichen Durchführung des Projekts führen, das Entwickeln von konkreten Lösungskonzepten und die iterative und inkrementelle Optimierung des entwickelten Projektkonzepts.

Auf Basis dieser individuellen Analyse und Konzeption wird eine Softwareevaluation durchgeführt.

Die Ergebnisse der Evaluation werden für die Zielgruppe Softwareentwickler*innen als Bericht aufbereitet. Der Bericht soll es dabei ermöglichen, dass ein Team aus Softwareentwickler*innen die Ergebnisse möglichst effektiv, effizient und zufriedenstellend zu konkreten Realisierungen im Produkt überführen kann.

Das entwickelte Evaluationskonzept wird dabei in Form einer Abschlusspräsentation für die Zielgruppe der potenziellen Auftraggeber*innen der Evaluation bzw. den Inhaber*innen des Produktes, aufbereitet. Das Ziel ist es dabei, die individuellen Entscheidungen der Studierenden klar zu fundieren und eine klare Antwort auf die Frage zu liefern: „Warum wurde diese Art der Evaluation für dieses Produkt durchgeführt.“

Learning Material Provided by Lecturer

  • Beamer-gestützte Vorlesungen (Folien in elektronischer Form im Netz)
  • Vertiefende Unterlagen sowie aktuelle Artikel aus Zeitschriften und aus dem Internet

Literature

  • Coren, S., Ward, L.M., Enns, J.E. Sensation and Perception. 6th ed., Wiley 2004
  • Goldstein, E.B. Cognitive Psychology. Connecting Mind, Research, and Everyday Experience. Thomson Wadsworth, 2005
  • Solso, R.L., Maclin, M.K., Maclin, O.H. Cognitive Psychology. 7th ed. Pearson, 2005
  • Russell, St., Norvig P. Artificial Intelligence. A Modern Approach. 2nd Ed. Prentice Hall 2003
  • Wooldridge, M. An Introduction to MultiAgent Systems. John Wiley & Sons 2002
  • Weiss, G. (ed.) Multiagent Systems. The MIT Press 1999
  • Zeitschriften wie interactions (acm), i-com (GI), Künstliche Intelligenz (GI)